Was zählt eigentlich als Sperrmüll?
Couch ja, Kühlschrank jein, Kartons nein: Eine ehrliche Übersicht, was unter „Sperrmüll“ fällt – und wie Sie ihn am bequemsten loswerden.
„Sperrmüll“ ist im Alltag alles, was zu groß für die Restmülltonne ist: Möbel wie Couch, Kasten, Bett und Regal, Matratzen, Teppiche, große Koffer, das zerlegte Kinderzimmer. Nicht dazu zählen Kleinzeug in Säcken, Bauschutt, Autoteile und Flüssigkeiten – und Elektrogeräte sind ein Kapitel für sich: Waschmaschine, Herd und Kühlschrank gelten als Elektro-Altgeräte und werden getrennt behandelt. Für Sie praktisch: Bei unserer Abholung nehmen wir beides im selben Termin mit – Möbel und ausgediente Geräte, sauber getrennt verladen.
Die Frage hinter der Frage lautet meist: Wie bekomme ich das Zeug aus der Wohnung? Der Klassiker in Wien: kein Auto, kein Anhänger, kein zweiter Mann – und die Couch wohnt im 4. Stock ohne Lift. Genau da setzt die Sperrmüll-Abholung ab € 99 an: Zwei Träger holen die Stücke direkt aus dem Zimmer, tragen sie hinunter, verladen und nehmen alles mit. Kein Schleppen, kein Termin-Tetris, kein „stell es einfach mal ins Stiegenhaus“ – das ist übrigens verboten und kann Ärger mit der Hausverwaltung bringen.
Wann lohnt sich was?
Faustregel: Ein bis vier Stücke → Abholung ab € 99, erledigt in Minuten. Ab einem halben LKW (etwa nach einem Kellerdurchgang) rechnen wir automatisch den günstigeren Pauschalpreis – aus der Abholung wird eine kleine Entrümpelung. Und wenn beim Aussortieren Brauchbares auftaucht – das gute Geschirr, der Retro-Sessel –, senkt die Wertanrechnung Ihren Preis.
Noch ein Tipp aus der Praxis: Fotografieren Sie die Stücke, bevor Sie uns schreiben. Ein WhatsApp-Foto mit Stockwerk-Angabe ersetzt jede lange Beschreibung – und der Fixpreis kommt meist innerhalb einer Stunde.
Der Weg hinaus: Sperriges im Wiener Altbau
Die Frage ist selten, ob ein Stück Sperrmüll ist – sondern wie es durch das Stiegenhaus kommt. Wiener Altbauten haben schmale Türstöcke, enge Podeste und Lifte, in die keine Couch passt. Wir zerlegen deshalb direkt im Zimmer: Bettgestelle, Kästen, Eckbänke und Schrankwände werden zu tragbaren Teilen, Polstermöbel gehen hochkant über die Podeste. Alles, was dabei anfällt, nehmen wir im selben Termin mit – Sie halten weder Tür noch Werkzeug.
Der Abholtermin in der Praxis
Sie bekommen ein Zeitfenster und einen Anruf, kurz bevor wir vor dem Haus stehen. Zwei Träger kommen herauf, sehen sich die Stücke an, tragen und verladen – bei ein bis vier Möbelstücken ist der Termin oft in einer halben Stunde erledigt. Danach kehren wir die Stellfläche aus, damit im Stiegenhaus nichts liegen bleibt. Auf Wunsch bekommen Sie ein Foto vom leeren Zimmer, etwa für Hausverwaltung oder Vermieter.
Häufige Fragen
Nehmt ihr auch einzelne Matratzen oder Teppiche mit?
Ja – alles ab Einzelstück-Größe fällt unter die Abholung ab € 99. Mehrere Stücke in einem Termin sind pro Stück günstiger.
Was ist mit Farben, Lacken oder Autobatterien?
Solche Sonderfälle gehören nicht zur klassischen Sperrmüll-Abholung; wir sagen Ihnen bei der Anfrage ehrlich, was wir mitnehmen können und wie Sie den Rest korrekt loswerden.
Muss ich die Möbel zerlegen oder hinausstellen?
Nein – wir tragen direkt aus der Wohnung und zerlegen Sperriges bei Bedarf vor Ort. Sie müssen gar nichts vorbereiten.
Geht die Abholung auch ohne mich?
Ja. Viele hinterlegen den Schlüssel bei einer Nachbarin oder in der Hausverwaltung und markieren die betreffenden Stücke mit einem Klebezettel. Wir schicken Ihnen Fotos vom Zustand davor und danach und sperren wieder zu. Bezahlt wird in diesem Fall bequem per Überweisung nach der Abholung.
Machen Sie den ersten Schritt
Foto per WhatsApp oder kurzer Anruf – mehr braucht es nicht für Ihre ehrliche Preisauskunft. Diskret, unverbindlich, kostenlos.