Fotos und Dokumente beim Entrümpeln sichern
Zwischen fünfzig Jahren Hausrat stecken oft die Dinge, die nicht ersetzbar sind: Fotoalben, Urkunden, Briefe. So gehen sie bei der Entrümpelung nicht verloren.
Die Kiste, die zuerst gepackt wird
Bevor irgendetwas anderes passiert, packen Sie eine einzige Kiste: die Bleibt-Kiste. Alles, was hinein soll, ist damit aus dem Spiel, bevor das große Räumen beginnt. Nehmen Sie sich dafür einen ruhigen Vormittag – es ist der wichtigste Arbeitsschritt der ganzen Entrümpelung.
- Urkunden, Verträge, Zeugnisse, Pässe
- Fotoalben, lose Fotos, Negative, Dias
- Sparbücher, Bankunterlagen, Polizzen
- Schmuck, Uhren, Münzen
- Schlüssel – auch die unbeschrifteten
- Festplatten, Handys, Speicherkarten
Wo Wichtiges typischerweise steckt
Nach vielen hundert Entrümpelungen kennen wir die klassischen Verstecke: das Nachtkästchen und der Wäschestapel im Schlafzimmer, Kuverts zwischen Buchseiten, die Keksdose im Küchenkasten, Mantel- und Sakkotaschen in der Garderobe, der Koffer am Dachboden. Wenn Sie wenig Zeit haben, gehen Sie zumindest diese Stellen durch.
Unsere Wertsachen-Regel am Termin
Wir arbeiten mit offenen Augen: Tauchen beim Räumen Dokumente, Fotos, Sparbücher oder Schmuck auf, legen wir sie beiseite und übergeben sie Ihnen – festgehalten im Übergabeprotokoll. Wie das im Detail funktioniert, beschreibt unser Ratgeber zum Sichern von Wertsachen.
Wenn niemand vor Ort sein kann
Auch eine Entrümpelung ohne Anwesenheit ist kein Blindflug: Fundstücke sammeln wir in einer Kiste, dokumentieren sie mit Fotos und übergeben sie bei der Schlüsselrückgabe. Sie sehen danach genau, was aufgetaucht ist.
Alte Akten und Papiere
Ordner mit persönlichen Unterlagen fahren wir auf Wunsch zu einem zertifizierten Vernichtungsbetrieb – den Auftrag dafür erteilen Sie selbst, die Vernichtung führen wir nicht durch. Was hingegen einfach Altpapier ist, geht mit dem übrigen Räumgut mit.
Digitalisieren statt schleppen
Zehn Alben brauchen ein Regal, zehntausend gescannte Fotos gar keines. Wer Erinnerungen behalten, aber nicht lagern will, beauftragt einen Digitalisierungsdienst – davon gibt es in Wien viele. Wir raten nur: erst sichern und digitalisieren, dann entrümpeln, nie umgekehrt.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn ihr Geld oder Schmuck findet?
Wir legen Funde beiseite und übergeben sie dem Auftraggeber – dokumentiert im Übergabeprotokoll. Das ist fixer Bestandteil jeder Entrümpelung.
Schaut ihr in jede Schachtel und jedes Kuvert?
Wir arbeiten aufmerksam und kontrollieren typische Verstecke, aber bei tausenden Einzelteilen gibt es keine Garantie für jedes Kuvert. Deshalb ist die Bleibt-Kiste vorher so wichtig – im Zweifel gehen wir heikle Räume bei der Besichtigung gemeinsam durch.
Nehmt ihr Akten zur Vernichtung mit?
Wir übernehmen den Transport zu einem zertifizierten Vernichtungsbetrieb. Den Auftrag dafür erteilen Sie selbst, die Vernichtung führen wir nicht durch – Sie erhalten die Bestätigung direkt von diesem Betrieb.
Was ist mit Bildern an der Wand?
Gerahmte Bilder gehen mit oder bleiben – je nachdem, was vereinbart ist. Kleben Sie ein Post-it auf alles, was hängen bleiben soll, dann ist es eindeutig.
Die Familie ist sich uneinig – wer bekommt die Fundstücke?
Wir übergeben dokumentiert an den Auftraggeber. Die Verteilung innerhalb der Familie ist danach Ihre Entscheidung – bei einer Erbengemeinschaft hilft unser eigener Ratgeber dazu weiter.
Machen Sie den ersten Schritt
Foto per WhatsApp oder kurzer Anruf – mehr braucht es nicht für Ihre ehrliche Preisauskunft. Diskret, unverbindlich, kostenlos.